„Charyeot!“ hieß es wieder am vergangenen Freitag in der Turnhalle in Langenbach. Mit diesem koreanischen Kommando, das so viel wie „Achtung!“ bedeutet, eröffnete Großmeister Joachim Veh (8. DAN) die Gürtelprüfung für die KUP-Grade (Schülergrade), und rief damit die Teilnehmer zur Ordnung und vollen Aufmerksamkeit.
Aber nicht nur Konzentration war gefragt: Auch Taekwondo-Grundbegriffe sowie vor allem sauber und kontrolliert ausgeführte Techniken in den verschiedenen Disziplinen - darunter Einschrittkampf, Bruchtest, Selbstverteidigung und Formenlauf - wurden von den Prüfern genau bewertet.
von Martha Gandorfer
Vergangenen Samstag fand in Burgau die offene bayerische Meisterschaft im traditionellen Taekwondo statt, ausgerichtet von der Sektion Taekwondo der Deutschen Allkampf Union (DAU). Gut abschneiden bei der Gesamtwertung konnte hier nur, wer in allen Disziplinen des traditionellen Taekwondo gleichmäßig gute Leistungen zeigt: Hyong (= Formenlauf), Einschrittkampf, Bruchtest und Freikampf.
Mit von der Partie waren fünf junge Kämpferinnen, sowie einige Trainer des Sportvereins Langenbach. Und das nicht nur zur moralischen Unterstützung: Großmeister Joachim Veh (8. DAN) und Trainer Tobias Heimbeck (4. DAN) vom SVL waren auch als Kampfrichter im Einsatz.